Google Book Search - Public Domain Digitization

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JAHRBÜCHER FÜR PHILOLOGIE UND PAEDAGOGIK, oder Kritische Bibliothek für das Schul- und Unterrichtswesen.

In Verbindung mit einer Verein von Gelehrten herausgegeben von Dr. Gottfried Seebode, J. C. Johann Christian Jahn und Prof. Reinhold Klotz.

Fünfter Jahrgang. Dreizehnter Band. Erstes Heft. Leipzig, Druck und Verlag von B. G. Teubner. 1835.

Kritische Beurtheilungen.

Etymologische Forschungen auf dem Gebiete der Indo-Germanischen Sprachen, mit besonderem Bezug auf die Lautumwandlung im Sanskrit, Griechischen, Lateinischen, Litthauischen und Gothischen, von Dr. Aug. Friedr. Pott. Lemgo 1833. LXXXII u. 284 S. in gr. 8.

[Von zwei Recensenten.]

Beurtheilungen sprachvergleichender Werke dürfen nach wissenschaftlichen Principien ebenso wohl vom Standpunkte der Sprachvergleichung unternommen werden, und es sind hiernach die Verfasser jener Werke völlig befugt, jeden kritischen, den Gesetzen einer einzelnen Sprache entlehnten Maasstab von vorn herein als unzureichend abzuweisen. Das Eine jedoch muss angestanden werden, dass, wenn die Specialgrammatik gegen die Richtigkeit der zur Basis für die höhere Sprachforschung angenommenen Thatsachen selbst gegründeten Einwürfe machen kann, in diesem Falle ihr Zeugniss als ein vollgültiges zu beachten ist, weil ohne kritisch sichere Daten der Einzelsprachen jedes Rasonnement über Sprachverwandtschaft der historischen Wahrheit ermangelt. Und leider tritt dieser Fall wegen des noch ämlich hilflosen Zustandes der Sprachvergleichung gar häufig ein. Denn, wenn es anerkannt ist, dass die sichere Gewähr für die Verwandtschaft mehrerer Sprachen nicht auf lexikalischem, sondern auf grammatischem Wege zu erlangen ist, so muss eingeräumt werden, dass die Mittel, die der Sprachvergleichung gegenwärtig zu Gebote stehen, im Verhältniss zu ihrer schwierigen Aufgabe, noch ziemlich gering sind, weswegen sie denn oft die Lücken, die ihr überall störend entgegentreten, durch schwankende Vermuthungen auszufüllen suchen muss. Freilich besitzen die meisten der zur Sanskritfamilie gerechneten Sprachen eine reiche Literatur von allgemein- und speciell-grammatischen Werken: allein solcher Grammatiken, wie sie der Sprachvergleichung unentbehrlich sind, in welchen Wort und Buchstab als organische Gebilde dargestellt und in ihren mannigfachen Lebensäusserungen verfolgt werden, erfreut sich in Wahrheit nur das Sanskrit und das Germanische durch Bopps und Grimms unvergängliche Leistungen. Am allerdürftigsten sind in dieser Hinsicht gerade die zwei Sprachen ausgestattet, deren grammatische Systeme bis vor wenigen Jahrzehnden noch als Muster für die aller übrigen Sprachen betrachtet werden; und es kann darum nicht befremden, und darf den Sprachvergleichern am wenigsten zum Vorwurfe gemacht werden, wenn in Ihren Werken diejenigen Theile, welche das Lateinische und Griechische behandeln, höchst lückenhaft, oder nicht frei von Irrthümern sind. Von welch unberechenbarem Werthe die Buchstabenlehre z. B. für die richtige Einsicht in die Wurzel- und Formenbildung einer Sprache ist, das weiss jedermann durch Grimms noch unübertroffene Darstellung dieses Theiles der Grammatik. Welche Gesetzmässigkeit und Ordnung würde nun nicht auch in die gegenwärtig so vag umherstreifende lateinische Etymologie kommen, wenn die Regeln der Lautverbindung und des Lautwechsels in dieser Sprache einmal streng wissenschaftlich fixirt wären. Was die Vergleichende Sprachforschung hin und wieder über einzelne Laute (wie über S und R, B und L, H und F u. dgl.) bietet, ist zwar an und für sich eine dankenswerthe Gabe, hat aber, insofern es weniger aus dem Gesammtschätze der lateinischen Sprachüberreste als aus vereinzelten Angaben der Grammatiker und aus der Analogie der als verwandt betrachteten Sprachen gewonnen worden, keinen unbedingten Anspruch auf Allgemeingiltigkeit, und ist häufig die Quelle mannigfachen Irrthumes gewesen.

Das Gesagte diene zur Rechtfertigung, wenn wir es unternehmen, die oben angegebene Schrift vom Standpunkte des Lateinischen zu beleuchten. Nicht inwiefern die in derselben ausgesprochenen Behauptungen mit den Grundsätzen der höhern Sprachvergleichung übereinstimmen - denn dies bleibe der allgemeinen Beurtheilung Anderer überlassen — auch nicht inwiefern jene Behauptungen in den gewöhnlichen Regeln der lateinischen Grammatik begründet sind — denn dies verdiente als einseitig keine Beachtung — sondern ausschliesslich inwiefern die in den lateinischen Sprachdenkmälern uns erhaltenen Thatsachen die Annahmen des Herrn Pott unterstützen oder umstossen, soll hier untersucht werden. Es tritt sonach diese Art der Beurtheilung gleichsam nur Interimistisch in die Stelle der lateinischen Grammatik, wie sie zur Zeit Bedürfniss geworden, ein, und macht keinen Anspruch auf ferneres Bestehen, sobald diese mit erneuter Kraft ihre Rolle übernimmt.

Das günstige Urtheil, das in andern Blättern bereits über vorliegende Schrift vom höhern Standpunkte der Sprachvergleichung gefällt worden, muss Rec. von dem seinigen aus unbedingt wiederholen. Herr Pott vereinigt, als würdiger Schüler Bopps, mit dem bewundernswerthen Talente, in dem scheinbar Regellosen das Gesetz und in dem äusserlich Verschiedenen das Gemeinsame aufzudecken, ein gründliches Kennen der von ihm behandelten Sprachen und eine bewunderungswürdige Mässigung im Verfolgen der von ihm gewonnenen Resultate. Davon zeugen in Bezug auf das Lateinische zunächst die S. 21 ff. entwickelten Ideen über Genesis und Bedeutung der lateinischen Perfectformen. (Als Haupteintheilung ist festgestellt: 1) die einfache Perfectbildung mit oder ohne Reduplication oder Vocallängung; 2) die zusammengesetzte, welche zweifach ist, je nachdem sie sich mit einem Tempus von es oder fui verbindet.) Solche Zusammenstellungen sind der Geist der in dem wirren Chaos der mannigfach wechselnden Formen Licht und Ordnung schafft. Weniger überzeugend scheint uns die Entstehung des Supinal-S für T (fisum, clamum, defensum etc.) erklärt. Der Hr. Vf. glaubt nämlich, dass die Supinalendung sum nicht auf geradem Wege aus tum entstanden sei, "weil es nicht hinreicht, des t durch ein Zauberwort in s übergehen und davor die ling. wegfallen, oder sich assimiliren zu lassen," sondern dass zunächst die Lingual vor dem t in s überging (fod-to, fad-tum, fas-tum; plaud-to, plaud-tum, plaus-tum etc., verglichen mit cas-to, Gr. otaf-sao) und dass hierauf dieses s das folgende t entweder sich assimilirte (fas-sum, fas-tum) oder esstiess (plaus-tum, plaus-sum; defens-tum, defens-sum). Rec. ist der Meinung, dass dieser Umweg, auf welchem erstlich eine noch sehr zweifelhafte, rückwärtsgerichtete Assimilation angenommen werden muss, und zweitens die von Wurzeln mit auslautenden Gutturalen, Labialen und Liquiden gebildeten Supinalformen auf sum (merg-sum, sparg-sum, terg-sum, flect-sum — haustum, lapsum; puls-sum, fals-sum, vuls-sum, percuss-sum, sciss-sum; press-sum, curs-sum, vers-sum) unerklärt bleiben, völlig erspart werden könne, wenn man sich erinnert, dass auch für die Superlativbildung im Lateinischen zwei Formen: timus und simus (Sanskr. taman) neben einander hergehen, und dass sogar hier die letatere, obgleich sie die jüngere ist, die Oberhand gewonnen hat. So wenig nun der Anslaut der Adjectivwurzel die Wahl der Superlativendung bedingt (denn op-timus und mag-nus sind nicht regelrechter, als op-timus und mac-simus), eben so wenig ist es der Auslaut der Verbalwurzel, der die Wahl für tum oder sum entschieden hat. Daraus erklärt sich denn, wie wir glauben, ganz einfach das Schwanken mancher Verba zwischen beiden Formen, wie mulceo, mulsum und mulctum (mulctus, us; mulc-trum etc.); haurio, haustum und hausum.

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